"Sucht als paradoxer Versuch das eigene Leben zu bewältigen und sich selbst zu heilen"

Suchttherapie und Coaching für Frauen und Männer mit einer leichten bis mittleren Alkoholkonsumstörung


Zieloffene Suchtarbeit:

  • Sie bestimmen Ihr Behandlungsziel und Ihre Veränderungswünsche selbst
  • kein Zwang zur (sofortigen) Abstinenz
  • Veränderungsbereitschaft: ja Abstinenzbereitschaft: noch nicht vorhanden


Ich biete an:

  • ambulante, seelische/psychische Entwöhnungsbehandlung in meiner Praxis.

Für wen:

  • nach einer stationären Reha für Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung können Sie zur ambulanten Weiterbehandlung zu mir kommen.
  • für suchtbelastete Menschen, die den Suchtausstieg ohne Reha schaffen wollen. Die Suchtforschung zeigt, dass die sogenannte „Selbstheilung“ (natürliche Remission) ohne formelle Therapie oft gelingt.

⚠️ Wichtiger gesundheitlicher Hinweis: Bei einer schweren körperlichen Abhängigkeit (insbesondere von Alkohol, Benzodiazepinen oder Opiaten) kann ein plötzlicher, kalter Entzug in Eigenregie lebensgefährlich sein (Krampfanfälle, Delir). In solchen Fällen empfiehlt sich zumindest eine kurze, medizinisch begleitete ärztliche Entgiftung im Krankenhaus, bevor der restliche Weg eigenständig ohne Reha fortgesetzt wird.



Ich arbeite gerne mit Menschen mit Alkohol- oder Drogenproblemen, sowie mit suchtbelasteten Familien.


Sucht und Abhängigkeit

Sie sind aus der Sorglosigkeit aufgewacht und haben ein Problembewusstsein entwickelt. Sie wollen etwas an Ihrem Konsumverhalten verändern und haben eventuell Leidensdruck oder Scham- +/Schuldgefühle entwickelt. Vielleicht konsumieren Sie heimlich und halten die äußere Fassade aufrecht.

Sie verlieren immer wieder die Kontrolle. Sie wollen aufhören oder weniger konsumieren aber Sie schaffen es nicht. Es ist keine Frage des Willens sondern eine Frage der Entscheidung.

Das bedeutet: Sie müssen für sich eine Entscheidung treffen.

Vielleicht spüren Sie nach Konsumtagen folgende Symptome wie: Schlafstörungen, Angst, Scham, depressive Verstimmungen, Wertlosigkeitsgefühle, Beziehungsprobleme, innere Leere und innere Unruhe.


Wie gehen wir vor:

  1. Motivation und Information
  2. Zielklärung und Behandlungsplan
  3. Die eigene Funktion der Sucht erkennen
  4. Die subjektiv guten Gründe wertschätzen
  5. Den eigenen Tiefpunkt der Abhängigkeit und die negativen Folgen erkennen 
  6. Alternatives Verhalten aufbauen
  7. Gefühle beobachten, aushalten, loslassen
  8. Auf starkes Verlangen nicht reagieren
  9. Stabilisierung
  10. Den Weg aus der Sucht gehen


Achtsamkeitstraining, Meditation und Atemübungen sind ein wichtiger Bestandteil moderner Suchttherapie und der Rückfallprophylaxe.


alte schwere Holztüre mit dem Text Türen öffnen sich

Alles geben Götter, die Unendlichen,

ihren Lieblingen ganz.

Alle Freuden, die unendlichen.

Alle Leiden, die unendlichen,

ganz.

Goethe