Veronika Gisela Miller, Jg. 1965
Akademischer Hintergrund und Qualifikationen:
- Dipl. Pädagogin (Uni TÜ)
- Dipl. Sozialarbeiterin/Soz. Päd. (FH ES)
- systemische Therapeutin (SG und DGSF)
- Suchttherapeutin (DRV anerkannt)
- Traumapädagogin (DeGPT)
Ich bin...
- in zweiter Ehe verheiratet und seit mehr als 19 Jahren an der Seite meines Mannes (bin Schatz von Dietmar ;-)
- Mama einer längst erwachsenen Tochter, Schwiegermutter und Oma
- Bonusmutter für die (erwachsenen) Kinder meines Mannes
- Weitwanderin, Baumumarmerin und Tierfreund
- "Psycho-Handwerkerin"
- Expertin meiner Selbst, nach vielen Jahren "try and error"
Ich komme aus einer Handwerkerfamilie mit vier Kindern. In unserer Schlosser-Werkstatt wurde Metall bearbeitet, erhitzt, gehämmert, verformt und zusammengeschweißt. Innerpsychische Prozesse gleichen denen in einer Werkstatt. Daher lautet mein Motto:
Das Leben ist eine Werkstatt; arbeite an dir selbst und an deinen Beziehungen: es lohnt sich. Ich arbeite bodenständig und pragmatisch, auch in der Psychotherapie und Beratung.
In meiner langen Berufstätigkeit war ich als Führungskraft tätig und in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, der Beratung, der Suchthilfe und der Arbeit mit psychisch kranken Menschen beschäftigt.
Scrollen Sie weiter runter, wenn Sie mehr über mich wissen wollen: Ich privat...
Weitere Aus- und Fortbildungen mit Zertifikat:
- Tiefenpsychologisch fundierte Suchttherapie (AGTPS Stuttgart und Lörrach), anerkannt von DRV
- Amtsärztliche Überprüfung und staatliche Heilerlaubnis ausschließlich auf dem Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktiker-Gesetz (Gesundheitsamt Heilbronn)
- Traumapädagogik (Traumahilfe Augsburg Netzwerk Schwaben und systemisches Institut Tübingen)
- Psychodrama-Praktiker (Moreno-Institut Stuttgart)
- Systemische Therapie, Beratung und Coaching (StIF, Stuttgarter Institut für systemische Familientherapie)
- Sandspieltherapie (nach D. Kalff, Sandspielhaus Apfelstetten)
- Yogalehrerin (zertifiziert durch BYV) und Entspannungstrainerin (Autogenes Training)
- TZI Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn (Ruth Cohn Institut tci-living-learning)
- Fachkraft im Kinderschutz (Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren) und Signs of Safety (Manna van´t Slot)
- Staatlich anerkannte Erzieherin

Mitglied bei

Mitglied bei Autismus Deutschland e.V.
(Bundesverband zur Förderung
autistischer Menschen)
am liebsten bin ich mit meinem Mann in der Natur unterwegs, im Wald, auf den Wiesen und Feldern und natürlich mit dem Wohnmobil. Im Frühling und Herbst sind wir gern auf Reisen. Wenn es nicht so heiß ist und das Licht milde strahlt. Ich liebe den Wind und die Herbststürme. Auf unseren Reisen ist unser Kater Eloy stets dabei... er ist so gelassen und einfühlsam. Das Wohnmobil ist sein sicherer Ort. Seit Kurzem hat ein Hund unser Leben bereichert: Taran, ein Königspudel. Als Mensch-Hund-Team sind wir im Hundesport und im Hundeverein aktiv.
Ich meditiere sehr gern und regelmäßig. So komme ich wieder in meine Balance. Ich werkele gern im Haus und im Garten.
Lesen ist für mich essentiell wichtig, ich lese bevorzugt Fachliteratur über psychologische Themen (mein Spezialinteresse ;-) oder spirituelle Themen. Mein Glaube gibt mir Kraft und ich liebe die Ruhe, die Abläufe und die Inspiration in der Kirche. Spiritualität ist für mich ein Grundbedürfnis. Ich engagiere mich im evangelischen Kirchengemeinderat meiner Gemeinde.
Ich singe gern und bin aktives Chormitglied.
Tee trinken, lernen und mich stets weiterentwickeln, dabei in Bewegung bleiben und einen gesunden Lebensstil kultivieren.... so ähnlich würde ich mich beschreiben. Mein Leben ist herrlich langweilig. Ich mag gute Geschichten hören und Filme schauen, vor allem psychologische Krimis, wo es um das Innenleben von Täter und Opfer geht (... ja, ich schaue zu viel fern ;-).
Überraschungen - Nein Danke; dafür mag ich einen Tagesrhythmus und eine Struktur, die mich trägt.
Small talk kann ich nicht, gerne führe ich tiefergehende Gespräche. Manchmal bin ich zu ernst.
Meine liebste Gruppengröße sind 2-3 Personen. Kleinteam geht - aber große Gruppen oder Menschenmassen sind echt ein Problem für mich. Da ist der soziale Akku schnell leer.
Ich arbeite aufgabenorientiert und effizient.
Ich habe erst mit 59 Jahren eine Diagnose bekommen (stille Mädchen - späte Diagnose) und weiß nun endlich gesichert und bestätigt, dass ich Autistin bin, hochfunktional und hochsensibel und manchmal untersensibel. Ich spüre alles zu viel und manchmal nichts, die emotionale Empathie ist stark ausgeprägt aber nicht intuitiv... es ist eben speziell. Ich muss mir alles vom Verstand her erarbeiten, was andere intuitiv können.
Autismus ist keine Krankheit sondern eine neurodivergente Art, Dinge wahrzunehmen und zu verarbeiten. Ruhe und Naturbegegnungen wirken sich positiv aus, sowie der Kontakt zu Tieren.
Ich bin Asperger-Autistin mit besonderem Feingespür, aber man sieht und merkt es mir kaum an, denn ich habe alles gelernt und mir angeeignet, dank meiner super Anpassungsfähigkeit und Beobachtungsgabe. Das nennt man "Masking" und das führt früher oder später in ein autistisches Burn-out. Daher ist es wichtig eigene Grenzen zu erkennen, sich gut durch den Alltag zu steuern und fürsorglich mit sich selbst zu sein.
Authentisch zu sein ist für mich ein hoher Wert - sowie Ehrlichkeit und Verlässlichkeit für mich hohe Werte sind.
Ich liebe meine Arbeit und das was ich tue und bin mit Begeisterung dabei.

